Surfschein

Wozu benötige ich einen Surfschein?

Wenn Sie kein eigenes Surfmaterial besitzen und etwas leihen möchten, benötigen Sie in vielen Surfschulen und Verleihstationen einen Surfschein. Mit so einem Schein können Sie dem Verleiher beweisen, das Sie das Surfen und die Grundregeln in Praxis und Theorie in einer Schule die von einem Verband anerkannt ist erlernt haben. Es liegt alleine an der Wassersportsation ob Sie ein Surfbrett ohne Surfschein erhalten. 70% aller Surfschulen und Stationen verlangen einen international gültigen Surfschein.

In nur sehr wenigen Surfrevieren (z.B. Berlin) ist ein Schein gesetzlich vorgeschrieben.

Welche Surfscheine gibt es?

Der mit Abstand am gebräuchlichste Schein ist der Grundschein. Eine Surfschule die Mitglied bei einem der Surfverbände ist, darf ihn nach absolvieren eines 15 stündigen Surfkurses und bestandener Prüfung ausstellen.

Da in den meisten Ländern Kinder unter 14 Jahren noch nicht selbständig, ohne Aufsicht surfen dürfen, gibt es für die jüngsten Surfer noch keinen Surfschein. Kinder können aber den Juniorschein machen.
Die Ausbildung ist gleich, lediglich die Theorieprüfung ist etwas leichter.
Nach Vollendung des 14. Lebensjahres kann der Juniorschein auf den Grundschein umgeschrieben werden. Die Kinder müssen dazu lediglich die Theorieprüfung für Erwachsene ablegen.

Amtliche Surfscheine werden zwar von den diversen Segelverbänden (z.B. ÖSV, DSV) angeboten, sind aber, da amtlich auch nicht vorgeschrieben, ungebräuchlich. Sie sind lediglich zur Teilnahme an von den Segelverbänden ausgeschriebenen Surfregatten notwendig.

Gültigkeitsdauer des Surfscheines.

Der Windsurf Grundschein hat keine zeitliche Begrenzung.

Verbände die Surfscheine ausstellen.

Die VAW (Vereinigte Ausbildungsverbände Wassersport) ist ein Zusammenschluss der selbständiger Schulfachverbände aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Sie ist die Basis gemeinsamer Ausbildungs- und Prüfungsrichtlinien und ist die Grundlage für eine weltweite Gültigkeit der ausgestellten Scheine.

In mehr als 35 Ländern, in über 600 Wassersport-Schulen lehren erfahrene, ausgebildete Instruktoren. Weit über 1,5 Million (Stand: Mai 2010) Wassersportler haben bereits, den offiziellen Grundschein der VAW abgelegt.

Die Vereinigung umfasst z.Z. folgende Mitgliedsverbände:
Der VDWS (Verband Deutscher Wassersport Schulen), der WSVO (Wassersport Schulvereinigung Österreichs – ehemals:
VÖYWS – Vereinigung österreichischer Yacht- und Windsurfschulen) der VÖWS (Vereinigung der österreichischen Windsurf- und Wassersportschulen) und der SWAV (Schweizerischer Windsurf-Ausbildungsverband)

Prüfung zum Surfschein.

Die Prüfung wird am Ende eines Surfkurses, während der letzten Unterrichtseinheit, direkt von der Surfschule abgenommen.
Bei der praktischen Prüfung sind die erlernten Fähigkeiten und Manöver auf dem Surfbrett wiederzugeben. Bei der Theorieprüfung muss ein Fragebogen beantwortet werden. Die während des Surfkurses erlernten Knoten müssen ebenfalls vorgezeigt werden.

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